Über die Hoffnung

Hoffnung in der Coronakrise
Eine Pfingstrose in ihrer ganzen Pracht

In diesem dauernden Gefühlskarusell der Coronakrise, ist mein Kopf wie ein kleines Maschinchen, das im Dauerbetrieb vor sich hinrattert.

Es gehen mir so viele Gedanken durch den Kopf…

Abgesehen davon, das ich jetzt über das best sortierteste Lager von 15 Jahre Firmengeschichte von suess-und-salzig verfüge, unser Schlafzimmer einen neuen Anstrich bekommen hat; muss ich leider sagen, gehört das zu den wenigen positiven Errungenschaften, die ich bisher aus der Coronakrise ziehen konnte.

Finanziell und vor allem auch emotional hat mich Covid 19 ziemlich ausgenockt. Dabei stelle ich fest, und wundere mich immer über mich selber, was für ein großartiger Motor doch die Hoffnung ist.

Hoffnung schöpfe ich durch:

  • ganz entzückende Neubuchungen für die Hochzeits-Saison 2021
  • eine Freundin, die mir erzählt, sie weiß aus ziemlich sicherer Quelle, es sieht sehr gut aus für die Entwicklung eines Impfstoffs im nächsten Frühjahr. Und so gerne glaube ich ihr einfach.
  • die Soforthilfe, die zwar nicht den Totalausfall der Saison kompensiert, aber erstmal eine echte finanzielle Entlastung bedeutet
  • durch Gespräche mit meinen Freunden, in denen wir uns im Wechseltakt unsere Ängste erzählen, und uns wieder aufbauen
  • durch meinen Mann, der nicht nur der Fels in der Brandung, sondern wie ein riesiger Monolith, mir mit Ruhe und Zuversicht jeden Tag das Gefühl gibt, wir schaffen das
  • wenn ich meine Kinder anschaue, wie zuversichtlich und optimistisch sie sind und bleiben
  • in den blauen Himmel zu schauen, und zu denken wie verdammt schön das Leben doch ist

Und jedes Mal, wenn die Zweifel und die Sorge von der Hoffnung vertrieben werden, sei es nur für einen kurzen Moment, oder doch auch mal ein paar Stunden, spüre ich wie kraftvoll Hoffnung ist.

Nichts ist doch schlimmer als hoffnungslos zu sein, ersetzen kann man das Wort vielleicht auch als perspektivlos….

Ich bin weder das eine noch das andere, dafür bin ich dankbar.

Und nach Corona, werde ich, so ist mein fester Vorsatz, mit mehr Demut durch mein Leben gehen als zuvor.

Wie ergeht es euch gerade? Was baut euch auf, was treibt euch an und lässt euch dann wieder schier verzweifeln?

love is sweet

bleibt gesund

Heike

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