Darf ich vorstellen…mein innerer Schweinehund

 

Also mein innerer Schweinehund, nennen ihn wir mal netterweise “Paulchen”, der hat mich manchmal ganz schön im Griff:-)) Besonders jetzt gegen Ende des Jahres, nach unzähligen Aufträgen, vielen Stunden unter Hochspannung und viel Stress, da versucht der freche Kerl hier häufig die Oberhand zu bekommen…

Kommt euch das bekannt vor, dass würde mich extrem beruhigen;-))?!

Also Paulchen ist ganz toll darin Sachen von mir wegzuschieben, zu denen ich jetzt nicht so viel Lust habe…das wären z.B. Buchhaltung, Montagmorgens in die Pötte zu kommen, Cakeboards einzudecken, Schreibtisch aufräumen, bügeln und noch so allerlei mehr…

Früher als ich noch als Patissier gearbeitet habe, als Teil einer Küchencrew, da hatte “Er” es viel schwerer sich bemerkbar zu machen. Oh, was würde ich mir manchmal da Kollegen wünschen, die sagen, “komm jetzt wir packen das” oder mit denen man ungeliebte Arbeiten einfach tauschen könnte…

Eine Problematik, die sicher viele umtreibt und das besonders von (alleinarbeitenden) Selbstständigen extrem viel Disziplin verlangt, ist der eigene Antrieb zu 100%. Und zwar TAG für TAG!

Ganz ehrlich, wenn ich benennen sollte, was ich an der Selbstständigkeit mit am anstrengendsten  finde, dann wären das nicht Punkte wie der Dauerstress, nicht die Kundenaquise und die vielen Arbeitssstunden, sondern an 1.Stelle stände die Eigenmotivation.

All die Jammerei nützt ja leider gar nix, deswegen habe ich mir Strategien ausgedacht, um “Paulchen”, wenn er sich wiedermal besonders laut meldet, zum Schweigen zu bekommen bzw. auszutricksen/zu besänftigen. Das klappt zwar nicht immer, aber immer öfters:-)

1. Auf bestimmte Ziele hinarbeiten, das nächste lange, freie Wochenende, spannende Projekte mit Kollegen, Urlaub

2. Mir selber etwas zu gönnen, ein fauler Nachmittag, ein Saunabesuch, Frisör….

3. Ein Gespräch mit Kollegen, sich gegenseitig einen vorheulen, bemitleidet werden…tut mal so gut;-))

4. Die Liste mit meinen Lieblingsmomenten des letzten Jahres anschauen…

5. Nicht zu streng mit sich selber sein,nicht nur schauen was noch getan werden muss, sondern auch mal kucken was schon geschafft ist, ein Eigenlob muss mal drin sein:-)

6. Step-by-Step Punkte abarbeiten… alle Aufträge der kommenden Saison durchzugehen, verursacht selbst bei “Paulchen” fast einen Kollaps;-)

7. Noch eine weitere Tasse Motivationskaffee kochen und dann aber wirklich durchstarten..:-))

 

Kürzlich wurde mir bei Facebook dieses Bild angezeigt, das hat zwar nur bedingt mit “Paulchen” zu tuen, aber als “Lebenmotto” fasst es fast alles zusammen was ich wichtig finde…und ich lese es mir immer wieder gerne durch.

erfolgsgeheimnisse suess-und-salzig

Quelle @www.wordsonimages.com

Also ganz  herzliche Grüße von Heike… (ja “Paulchen” möchte euch auch noch grüßen…;-))

Ganz doll würde mich interessieren, welche Strategien ist für den Kampf mit eurem “Inneren Schweinhund” so entwickelt habt…

Bis dann

Heike

 

 

 

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